Aktien abhängige Investmentsvorsorge – eine gute Altersvorsorge?

Auf Investmentfonds möchten sich die meisten Deutschen nicht verlassen, wenn es um ihre Altersvorsorge geht. Natürlich ist Fonds auch nicht gleich Fonds. In diesem Anlagebereich bietet jede Anlageklasse ihr ganz eigenes Risiko.

Fonds stehen in direkter Verbindung mit dem Aktienmarkt. Kommt es dort zu Turbulenzen , dann treffen sie auch die Fonds. Findet eine Wertverminderung statt – und das auch noch über lange Zeit – kann es für den Fondsbesitzer keine Gewinne für diesen Zeitraum geben. Fondsanlagen haben jedoch auch einen Vorteil. Es ist möglich das Risiko zu streuen und in Märkte zu investieren, die dem Anleger sonst verschlossen bleiben würden. Dabei sollte der Einzelne nur in Aktien investieren, über die er auch gut informiert ist. Damit wird das Risiko gemindert in Aktien zu investieren, deren Anbieterunternehmen pleite geht. Natürlich kann diese Möglichkeit nicht gänzlich ausgeschlossen werden, aber bei einer sorgfältigen Auswahl kann dieses Risiko annehmbar klein gehalten werden. Deshalb sollte nicht auf gut Glück in Aktien investiert werden, über die man keine oder wenige Informationen hat. Ein Totalverlust kann bei dieser Anlagemöglichkeit jedoch für den Investor nie ganz ausgeschlossen werden.

Es ist also eindeutig ersichtlich, dass die Investition in Investmentfonds auch immer ein Risiko beinhaltet. Sie sind nicht so sicher wie die ein oder andere Anlage, allerdings können dafür auch – bei einer guten Anlage – viel höhere Renditen erwirtschaftet werden. Es gibt mehrer Gründe, die fonds zu attraktiven Anlageformen machen. Neben den Aktienfonds gibt es auch die Rentenfonds. Rentenfonds investieren in Staaten und Unternehmen die dann verschiedene Bonitäten und auch Laufzeiten haben. Die Möglichkeit, viel höhere Renditen als bei Sparbüchern oder Festgeldanlagen zu erzielen, ist durchaus gegeben. Es bieten sich bei Aktienfonds also einerseits viel größere Chancen für den Kunden auf einen hohe Rendite, aber es ist auch dafür ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Recherchen im Vorfeld sind zu empfehlen. Dazu gehört auch eine langfristige Beobachtung der Wertentwicklung und die Vertriebsgebühr sollte ebenfalls unter die Lupe genommen werden. Oft werden von den Bankmitarbeitern gerade die Fonds dem Kunden empfohlen, die auch den höchsten Ausgabeaufschlag mit sich bringen.

Bei breiter Streuung und einem Versicherungsmantel können Investmentfonds für einen interessierten Investor jedoch eine gute Altersvorsorge darstellen und zu dem eine hohe Rendite mit sich bringen. Laien jedoch sollten sich zuerst einmal intensiv mit der Materie auseinandersetzen um kein böses Erwachen zu erleben.

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Die verschiedenen Arten der Lebensversicherung im Überblick

So langsam gerät der Ruf der Lebensversicherung in Gefahr. In den letzten Jahrzehnten galt gerade sie als lukrative Anlage und Altersvorsorge. Aber die Konditionen änderten sich und heute ist sie zwar noch weiterhin eines der beliebtesten Anlageprodukte, dennoch wirft sie lang nicht mehr so viel ab wie früher und auch die staatliche Förderung wird immer schwächer. Vor allem sollte heute ein besonderes Augenmerk auf den Anbieter geworfen werden. In der Finanzkrise werden auch diese Unternehmen nicht ohne Schaden davon kommen und der Verbraucher tut gut daran, sich im Vorfeld ausreichend über seinen Anbieter zu erkundigen. Auch unter den einzelnen Produkten gibt es große Unterschiede. Welche Police letztendlich bei welchem Anbieter am lukrativsten ist, dass entscheidet der Kunde am Besten mit fachmännischer Beratung.

Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen können die Kunden zumeist Investmentfonds auswählen, in die ihr Sparanteil investiert werden soll. Hierbei hängt das Risiko sowie auch der Gewinn von den jeweiligen Fonds ab. Höhere Renditen sind jedoch hier durchaus möglich, wenn der Kunde sinnvoll wählt. Bei der (privaten) Rentenversicherung handelt es sich um eine Police, die keinen besonderen Todesfallschutz beinhaltet. Sollte es zu dieser Situation kommen, werden die eingezahlten Sparanteile mit Verzinsung ausgezahlt. Vorteil ist, dass so auch die Gesundheitsprüfung wegfällt. Eigentlich ist es eine Art Sparplan, die bei Erleben mehr Rendite abwirft als die Kapitallebensversicherung, weil die Beiträge der Risikoabsicherung wegfallen. Eine Kombination aus Todesfallabsicherung und zusätlichem Sparplan ist die Kapitallebensversicherun. An die Bezugsperson wird bei Todesfall eine vereinbarte Summe ausbezahlt. Erlebt der Versicherte das Vertragsende, dann wird eine Erlebensfallleistung fällig. Dann gibt es noch eine sogenannte Risikolebensversicherung. Sie wird Verwendet um Darlehen abzusichern. Abgesichert werden dadurch hauptsächlich wirtschaftlich abhängige Angehörige oder Verbindlichkeiten. Sie tritt in Kraft, wenn der Versicherte verstirbt und zahlt eine vereinbarte Versicherungssumme aus.

Die detailierte Ausgestaltung von Lebensversicherungen wird als Tarif bezeichnet. Der Tarif beschreibt alle wichtigen Eckpunkte der Versicherung. Kombinierbarkeit mit Zusatzversicherung, maximales Alter zu Vertragsbeginn, Versicherungssumme und viele weitere Vereinbarungen werden in den einzelnen Tarifen getroffen. Der Tarif enthällt vor allem auch Rechnungsgrundlagen. Sie sind im Grundsatz nicht mehr veränderbar wenn der Vertrag erst einmal abgeschlossen ist, außer es ist eine gewisse Dynamik vereinbart worden.

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EFSF – Aufstockung zur Rettung weiterer Länder

Laut Medienberichten hält sich das Interesse der internationalen Geldgeber bei der Investition in denEurorettungsfonds EFSF in Grenzen. Die Schlagkraft des Fonds mit seinen 440 Milliarden Euro muss jedoch aufgrund der jüngsten Italien-Turbulenzen weiter angehoben werden. Die Finanzminister aus den Euro-Ländern trafen sich bereits um die Aufstockung des Rettungsfonds in den Details auszuarbeiten.

Der Plan soll bis Mitte November stehen. Eigentlich wollten die Euro-Retter bis Monatsende ein Ergebnis haben. Es standen bisher zwei Hebelmodelle zur Debatte um die privaten Investoren und ausländische Staatsfonds anzulocken. Der EFSF soll dabei die Euro-Anleihen absichern. Die Geschehnisse in Italien treiben nun zur Eile an. Letzte Woche kletterte bei italienischen Anleihen der Zinssatz auf 6,5 Prozent. Das ist ein Rekordhoch seit der Euro besteht. Jetzt wird von vielen Experten befürchtet, dass der italienische Staat die anfallenden Kosten für die vielen Schulden bald nicht mehr zahlen kann.

Es konnten kaum Investoren animiert werden um in den EFSF zu investieren – auch nicht beim G20-Gipfel. Es soll jetzt von der Euro-Zone noch der Internationale Währungsfonds IWF hinzugezogen werden. Beim Währungsfonds soll ein neues Sonderkonto den EFSF finfanzieren. Der Vorschlag wird jedoch von der IWF-Chefin, Christine Lagarde abgelehnt. Das ist jedoch im Moment nicht die einzige Diskussion, welche die zukünftige Vorgehensweise mit Pleiten in der Euro-Zone als einziges beschäftigt. Dazu kommt auch noch eine andere Debatte. Es könnte auch eine Finanzierungsbeteiligung für Staatsschulden bei der Bundesbank mittels eines Sonderziehungsrechtes (SZR)stattfinden.  Das ist eine Art Notresserve, die künstlich vom IWF sozusagen “erschaffen” wurde. Wenn ausländisches Geld knapper wird, dann wird es von den Notenbanken in den Euro-Ländern gegen eine reguläre Währung umgetauscht. Diese Mittel könnten dann in einem Fonds gebündelt werden. Bei diesem Fonds würde es sich um einen circa 60k Milliarden Euro schweren Teil handeln, welcher durchaus die Schlagkraft des EFSF anheben könnte.

Die Bundesregierung sieht genauso wie die Bundesbank hierbei allerdings die Unabhängigkeitsstellung der Notenbank in Gefahr gebracht und haben den Plänen gegenüber ihre Ablehnung deutlich gemacht. Dies steht gegenüber dem immer stärker wachsenden Druck auf internationaler Ebene, der drängt, die Notenbanken viel besser zu involvieren. Das ist jedoch noch nicht alles was den EFSF behaftet. Bisher hatte der EFSF immer ein Spitzenrating von Triple A. Das soll jetzt jedoch – laut Sueddeutsche.de – herabgestuft werden. Sollte es dazu kommen, dann wird der EFSF wahrscheinlich weitere Investoren einbüßen, denn viele Geldgeber orientieren sich an diesen Top-Ratings bei ihren Investitionen. Wie viel später von dem Rettungsschirm überhaupt noch gebraucht wird oder ob er gar viel zu klein bemessen ist – bleibt abzuwarten. Sollte sich jedoch die Lage in Italien zuspitzen und zudem vielleicht noch weitere Länder in eine Hilfsbedürftige Position verfallen, dann kann es sein, dass trotz aller Zusatzbemühungen der EFSF nicht ausreicht um die Finanzkrise zu stoppen.

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Schuldenkrise: Griechenland strauchelt – weitere Staaten gefährdet

Die künftige Übergangsregierung Griechenlands wird bereits jetzt schon unter großen Druck durch den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler gesetzt. Es droht die Verbannung Griechenlands aus der Euro-Zone wenn die neue Regierungszusammenstellung die Brüsseler Beschlüsse nicht umsetzen sollte.

Rösler mahnte Griecheland zur schnellen Umsetzung der Reformen und verwies auf die begrenzte Geduld der Euro-Länder. Der FDP-Parteichef macht deutlich, dass es nur zwei Möglichkeiten für Griechenland gibt. Entweder Reformen innerhalb des Euro-Raums oder eben keine Reformen und dafür auch keine Euro-Zone mehr für die Griechen. Für ihn kommt keine dritte Variante in Frage. Es dürfe also keine weiteren Verzögerungen im Reformprozess mehr geben. Die griechischen Parteien einigten sich nach Rücktritt des Premierministers Georgios Papandreou auf den 19. Februar 2012 um vorgezogene Neuwahlen durchzuführen.

Nicht jeder möchte die Griechen weiter im Euro-Raum haben, allerdings gibt es auch Stimmen die vor einem Austritt aus der Währungsunion warnen – wie der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Er hält diese Lösung für ein dramatisches Ereignis und hält es unbedingt für notwendig Grichenland innerhalb der Euro-Zone zu behalten. Für Ackermann kommt der Ausschluss nicht in Frage – er schlägt eine “Art Marshall-Plan” für die Griechen vor. Der Schuldenschnitt, der sich auf 50 Prozent beläuft bezeichnet er als wichtigen Schritt und sieht als nächste Maßnahme die Hilfestellung zur Ankurbelung der griechischen Wirtschaft für sinnvoll. Die Ausbauung der Finanzkraft des EFSF hält Ackermann ebenfalls für gut. Reserven der Bundesbank heranzuziehen – über eine Zweckgesellschaft des EFSF – das ist eine Möglichkeit die beim G20-Gipfel diskutiert wurde.

Dieses Vorgehen hat einige Befürworter wie Frankreich, Großbritannien und die USA. Eine Stärkung des EFSF strebt Frankreich auch aus persönlichen Gründen an, denn der Staatspräsident Nikolas Sarkozx ist diesem Vorhaben aufgrund der Schuldenkrise auf die auch Frankreich zusteuert durchaus zugetan. Die Angst, dass der Euro-Rettungsschirm mit seiner Finanzstärke gar nicht ausreicht um weitere Schuldenländer vor dem Bankrott zu bewahren, ist durchaus begründet. 440 Milliarden Euro sind nicht viel, wenn weitere Euro-Staaten Hilfszahlungen benötigen. Italien ist zur Zeit das Sorgenkind. Künftig wird daher auch die Umsetzung des italienischen Spar- und Reformprogramms vom IWF (Internationalen Währungsfonds) überwacht.

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Gutes Rating für die FAMILIENFÜRSORGE

Im kirchlichen Raum konnte die FAMILIENFÜRSORGE Lebensversicherung ihr gutes Gesamtrating auch im Folgerating festigen. Die Rating-Agentur Assekurata bewertete Teilbereiche sogar noch besser als zuvor und kam so auch in den Teilqualitäten Wachstum und Gewinnbeteiligung zu einem weitgehend guten Urteil Die Unternehmenssicherheit wurde sogar als exzellent bewertet.

Wie es ihrer Geschäftsstrategie entspricht baut die FAMILIENFÜRSORGE ihre freie Rückstellung für RfB (Beitragsrückerstattung weiter kontinuierlich aus und auch das Eigenkapital wird weiter ausgebaut – dies stärkt die Sicherheitslage des Anbieters. Die Eigenkapitalquote spiegelt dies wieder und liegt mit 3,47 % weit über dem marktüblichen Durchschnitt von 1,77 %. Die Risikolage der Gesellschaft wird zunehmend von der sicherheitsorientierten Kapitalanlagestrategie und den – bei Prämienkalkulationen – ausreichenden Sicherheitszuschlägen. Zusätzliches Sicherheitspotenzial ist gegeben durch die Einbindung in die Versicherungsgruppe HUK-Coburg.

Auch die Teilqualität Erfolg bestätigt das gut ausfallende Urteil des Vorjahres. Die stabilen Kapitalanlagegewinne tragen besonders zur Erfolgslage bei, auch wenn sich diese im Vergleich zum vorangehenden Jahr leicht verringert haben. Weiter Teilqualitäten wurden gut oder sehr gut bewertet. In der Gewinnbeteiligung konnte sich das Unternehmen verbessern und auch die hohe Kundenbindung und Kundenzufriedenheit trug maßgeblich zu dieser sehr guten Beurteilung im Bereich der Kundenorientierung bei. 60,8 % der Kunden sind mit ihrem Lebensversicherer zufrieden. Viel mehr als das im Durchschnitt üblich ist.

Nebenbei wurde auch das Wachstum und die Marktattraktivität der FAMILIENFÜRSORGE bewertet und als weitgehend gut beurteilt. Es besteht eine hohe Vertragstreue ihrer Kunden. Dennoch gibt es ein kleines negatives Bestandswachstum von -1,38 %. Das heißt, das Unternehmen kann die auslaufenden Verträge nicht ganz mit Neuverträgen abdecken. In Zukunft sollen jedoch stärkere Anreize für das Neugeschäft gesetzt werden – zumindest ist das so vorgesehen.

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Deutsche wissen wenig von Steuervorteile und Förderung bei privater Altersvorsorge

Ab dem Jahresbeginn 2012 werden steuerliche Änderungen im Bereich der Renten- und Lebensversicherungen auf die Versicherer und ihre Kunden zukommen. Bedenklich ist jedoch, dass nur jeder vierte Deutsche hierüber Bescheid weiß. Gerade einmal 23 Prozent der Befragten, die im Rahmen einer Studie des Marktforschungsinstituts GFK durchgeführt wurde, wissen von diesen steuerlichen Veränderungen. Die Umfrage wurde von der Gothaer Lebensversicherung in Auftrag gegeben.

Die Versicherungsanbieter hoffen daher natürlich auf einen merkbaren Anstieg des Versicherungsgeschäfts in diesem Bereich zum Jahresende, denn viele Verbraucher wollen sich noch die Steuervorteile sichern, die es bis Ende 2011 noch gibt. Im Moment muss ein Versicherter, der eine private Lebens- oder Rentenversicherung hat oder abschließt und eine Vertragslaufzeit von mindestens 12 Jahren vereinbart hat, nur die Hälfte der angesparten Erträge versteuern. Eine weitere Voraussetzung für diese Vergünstigung ist das Auszahlungsalter des Kunden. Dieses muss mindestens 60 Jahre betragen um diese Steuervorteile zu ergattern.

Für Neuverträge die ab 2012 unterschrieben werden, ändern sich einige Dinge die große Auswirkungen auf den Einzelnen haben. Zuerst einmal wird die Altersgrenze angehoben – auf 62 Jahre. Das heißt, dass Versicherte, die bei Auszahlung ihrer Lebens- oder Rentenversicherung 60 oder 61 Jahre sind, ihren Ertrag voll versteuern müssen. Wer 2011 seinen Vertrag abschließt behält die bisherige Altersgrenze von 60 Jahren und hat somit einen steuerlichen Vorteil. Diese Pläne des Gesetzgebers sind vor allem jüngeren Mitbürgern zumeist unbekannt. Bei den Bundesbürgern die unter 30 Jahre alt sind wissen nur 12 Prozent etwas von diesem Vorhaben. Dazu kommt, dass bis auf eine Minderheit die Menschen gar nicht wissen, dass Altersvorsorgeprodukte steuerlich begünstigt werden. Um eine Ausnahme handelt es sich bei den Riester-Verträgen – hier wissen ganze 73 Prozent aller Befragten, dass es bei dieser Vorsorgemöglichkeit staatliche Förderungen gibt.

Doch nicht alles ist so bekannt wie das Riestern. Bei den Bausparverträgen wissen nur noch knapp die Hälfte der Verbraucher (43 Prozent), dass es steuerliche Förderungen gibt und bei anderen Produkten – wie der Kapitallebenaversicherung – wissen nur 18 Prozent von dieser Tatsache. Bedenklich ist jedoch die Zahl derer, die überhaupt nicht wissen, dass es in der privaten Altersvorsorge steuerliche Förderungen gibt – dazu gehört jeder fünfte Deutsche. Hier ist dringend mehr Aufklärung der Verbraucher nötig um zu gewährleisten, dass jeder sich den individuell sinnvollsten Weg der Altersvorsorge aussuchen kann. Hier besteht also weiterer Informationsbedarf von Seiten der Verbraucher.

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Staatsanleihen sind nicht mehr sicher und Schuldner sein ist leicht

Lange Zeit galten sie als sichere Anlagemöglichkeit – Staatsanleihen. Die Depots von Versicherungen und Pensionskassen sind voll damit und genau deshalb können diese Unternehmen jetzt in Schwierigkeiten geraten. Spätestens seit der Griechenland-Krise wird jedem klar, dass auch Staatsanleihen nicht immer sicher sind. Auch ein ganzes Land kann bankrott gehen.

Der drohende Staatsbankrott ist sicher keine Erfindung dieses Jahrhunderts. Bereits im mittelalterlichen Italien gab es diese staatlichen Schuldscheine, welche erfunden wurden um Kriege finanzierbar zu machen. Damit gehen diese Staatsanleihen auf eine 700- jährige Bestehungsgeschichte zurück und sind dabei nicht immer zurücgezahlt worden. Womit die einen Gläubiger ein rießiges Geschäft gemacht haben, damit haben andere Verluste gemacht. In den meisten Fällen fanden die zahlungsunfähigen Schuldner Wege, die Gläubiger zufrieden zu stellen.

Damals allerdings galten Staatsschulden noch als Ehrenschulden. Es war klar, dass unbeglichene Schulden auch Generationen später noch ein Problem darstellten und dem Schuldner bis zur Begleichung nichts mehr geliehen wurde. Daher hatte auch der Nachfolger Interesse daran Altschulden dieser Art zu begleichen. Heute sind die Regierungen immer nur wenige Jahre in der gleichen Kostellation vorhanden und diese Bereitschaft, Altschulden als Ehrenschulden anzusehen hat damit an Bedeutung verloren. Es gibt hier also ein Umdenken und immer weniger besteht die Garantie, dass Staaten wirklich verlässlich ihre Schulden zurückzahlen. Auch die Investoren sind anonymer geworden. Nicht ein einziger Gläubiger merkt sich die große Schuldigkeit des Geldleihers, heute sind es viele Geldgeber, die wenig sanktionieren und bei unbezahlten Schulden hat der Kapitalmarkt der Neuzeit ein eher kurzes Gedächnis.  Die Staaten machen heute eher sorglos übermäßige Schulden (ganze 7 Billionen Euro haben die Länder der Euro-Zone angehäuft) und die Pensionskassen und Lebensversicherungen sichern über jahrzehntelang den Finanzhunger der Staaten. Das liquide Kapital auf den Märkten ist in rießiger Menge vorhanden. Irgendwoher kommt immer neues nach.

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Die geplante Volksabstimmung der Griechen stößt auf Kritik

Der Griechische Premier, Georgios Papandreou, der Dienstag nacht angekündigt hat, dass er sein Volk per Abstimmung über das Rettungspaket bestimmen lassen möchte, hat damit eine Schockstarre bei den Regierungen in Europa ausgelöst. Langsam lösen sich die Länder wieder aus dieser Starre.

Erste prominente Stimmen sind jetzt zu hören – nachdem sich viele der Euro-Partner vorerst in Schweigen gehüllt hatten. Mittlerweile jedoch werden Kritiken lauter und man spürt deutlich eine Verärgerung über diesen Schritt Griechenlands. Angela Merkel lies bekannt geben, dass sie die Pläne bezüglich der griechischen Volksabstimmung zur Kenntnis genommen habe. Allerdings hätte sie es bevorzugt, vorher über diesen Schritt auf dem Eu-Gipfel informiert zu werden. Daher kann man davon ausgehen, dass die Kanzlerin nicht wirklich begeistert ist und sich vielleicht – wie auch andere Länder – bei diesem Vorhaben übergangen fühlt. Der Außenminister der FDP, Guido Westerwelle wurde noch deutlicher und erklärte, dass die Solidarität keine Einbahnstraße sei. Er sieht es als ein Versäumnis der Griechen an, die ihre Hausaufgaben nicht erledigt häben.

Der Außenminister ist der Meinung, dass Griechenland sich an das Vereinbarte zu halten habe und die Maßnahme nicht für neue Verhandlungen bereitstünden. Jean Leonetti sieht die Frage dann eher als einen Beschluss, ob die Griechen in der Euro-Zone bleiben möchten oder nicht. Seiner Meinung nach kann Griechenland nicht einerseits den Rettungsplan ablehnen und andererseits weiterhin Mitglieder der Euro-Zone bleiben. Ein Ausstieg der Griechen würde aber vorraussichtlich einen Staatsbankrott bedeuten. Allerdings waren sich einige Politiker aus verschiedenen EU-Staaten einig, dass die angekündigte Volksabstimmung nun nicht mehr zu verhindern wäre. Frankreich, Deutschland und die Niederlande fürdern daher, dass diese nuin so schnell wie möglich durchgeführt wird. Weder für die Euro-Zone nochfür Griechenland sollte die Zeit die noch bis zum Referendum vergeht eine verlorene Zeit sein. Dies teilte ein Regierungssprecher mit. Die Niederlande drängen ebenfalls zur Eile und sehen die Volkszählng als sehr unglückliche Entwicklung an. Auch hier ist man der Meinung, dass diese Richtung jetzt schwer änderbar ist. Regierungschef Mark Rutte fordert eine schnellstmöglichste Befragung und kündigt seinerseits – wie auch andere Euro-Länder – maximalen Druck an.

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Keine übereilten Verträge abschließen aufgrund drohender Garantiezinssenkung!

Für kapitalbildende Policen gibt es ab 2012 weniger Zinsen für die Anleger. Jetzt handeln viele Verbraucher unüberlegt und schließen vorschnell einen Vertrag ab um sich den jetzigen Zinssatz noch zu sichern. Davor warnen Verbraucherschützer.

Gerade in der momentanen Finanzsituation in der Branche steckt ist es besonders wichtig sein Produkt und seinen Anbieter durchdacht auszuwählen. Eine Alternative zu den Lebensversicherungen, die immer unatraktiver werden, ist die Riester-Rente. Bei ihr können durch die staatliche Förderung immer noch gute Renditen erzielt werden. Bei der Lebensversicherung gibt es längst nicht mehr die Vergünstigungen die sie ursprünglich zu einem der beliebtesten Vorsorgeprodukte gemacht hat. Dazu kommt, dass ab 2012 der Garantiezins, welcher in der Vergangenheit deutlich höher war, weiter abgesenkt wird. Noch steht er auf 2,25 Prozent – diesen Zinssatz bekommt der Kunde am Ende seines Vertrages garantiert ausbezahlt. Im nächsten Jahr gibt es nur noch 1,75 Prozent Garantiezins für Vertragsunterzeichner.

Wer jetzt allerdings überhastet einen Vertrag abschließt macht nicht zwingend ein gutes Geschäft damit. Weniger Garantiezins heißt nicht unbedingt auch weniger Rendite, denn eine Gesellschaft mit gut laufenden Kapitalanlagen und einer sinnvollen Anlagepolitik erwirtschaftet vielleicht viel mehr und die Beteiligungen die dabei für den Kunden abfallen übersteigen den Zinssatz womöglich bei weitem. Es ist also – gerade jetzt in der Finanzkrise – besonders wichtig, dass sich der Kunde auch vor Vertragsabschluss umfangreich über die Bonität und die Anlagepolitik seines Anbieters informiert. Schließlich möchte er über Jahrzehnte dort sein Vermögen oder gar seine komplette Altersvorsorge anlegen. Der Anbieter sollte daher besonders sorgfälltig ausgewählt werden. Verbraucherschützer empfehlen allerdings anstatt einer kapitalbildenden Lebensversicherung lieber den Versicherungsschutz von der Sparanlage zu trennen und diesen Teil in eine renditereichere Anlagemöglichkeit zu investieren. Bei der klassischen Lebensversicherung wird oft die Versicherungsleistung mit einem Sparplan vereint. Dadurch ist der Kunde unflexibel und auf enorm langen Zeitrum an diese Anlagemöglichkeit gebunden ohne noch viel Einfluss darauf nehmen zu können. Kündigt er diesen Vertrag vorzeitig um sein Geld anderweitig zu investieren oder weil seine private Verhältnisse sich ändern und er ungeplant sein Erspartes braucht, dann ist die Anlage meist sogar mit Verlusten behaftet.

Wenn für das Alter vorgesorgt werden soll, dann ist besonders wichtig, sich keinen Vertrag aufdrücken zu lassen. Argumente wie “niedrigere Zinsen” dienen hierbei als Verkaufsdruckmittel. Oft werden Produkte empfohlen, die größere Provisionen bringen – unabhängig davon, ob dieses Produkt für den Versicherungsnehmer die beste Vorsorgemöglichkeit darstellt. Der Verbraucher sollte sich umfangreich von einem Fachmann beraten lassen, dann erspart er sich ein böses Erwachen, dass ihn auch erst in zwanzig Jahren treffen kann. Für eine Anlage über diesen langen Zeitraum sollte sich der Einzelne genügend Zeit nehmen einen für ihn günstigen Weg zu wählen. Oft kann der Sparanteil in anderen Bereichen des Kapitalmarktes besser und renditereicher angelegt werden.

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Die BaFin fordert Auskunft über Kapitalanlagen von Versicherern

Die aktuellen Finanzprobleme der Geldinstitute könnten auch auf die Versicherungswirtschaft übergehen – das befürchtet zumindest die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge fordert die BaFin von allen großen deutschen Versicherern eine Vorlage ihrer Geldanlagen, die sie bei Banken haben, mit Angabe des exakten Umfangs. Diese Informationen habe die Financial Times Deutschland aus Versicherungskreisen.

Von den Assekuranzen soll demnach offen gelegt werden, wie hoch das Kapital ist, welches sie bei den Banken angelegt haben. Dazu soll Auskunft erteilt werden, ob es sich hierbei um unsichere oder sichere Anleihen handelt. Der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) geht prognostizierend davon aus, dass die Versicherer circa 55 Prozent ihrer 1,25 Billionen Euro an Kapitalanlagen bei Geldhäusern angelegt hat. Eine Umfrage in diesem Bereich, die von der BaFin im Frühling durchgeführt wurde, bestätigt diese Prognose.

Darin sieht der Ministerialdirektor des Bundesfinanzministeriums, Rolf Wenzel, eine gewisse Ansteckungsgefahr. Von den Vesicherern wird nun beführchtet, dass sie aufgefordert werden könnten, ihre Einlagen und Beteiligungen bei den Geldhäusern zu reduzieren. Käme dies auf die Versicherungsbranche zu, dann erschwert es wiederum den Assekuranzen die nötigen Renditen zu erwirtschaften, welche nötig ist, um die Garanien den Kunden gegenüber zu erfüllen. Von Seiten der BaFin werden Berichte über derartige Pläne jedoch dementiert. Eine Sprecherin erklärte, dass es keinerlei Druck durch die BaFin auf die Versicherer gibt ihre Engagements bei Geldhäusern zu reduzieren. Dazu habe auch die Ausichtsbehörde keine rechtliche Befugnis.

In der Bankenbranche gehören die Versicherungsunternehmen zu den wichtigsten Investoren. Dieses Geld der Assekuranzen brauchen die Geldinstitute dringen zur Refinanzierung. Das ist allerdings nicht alles was die BaFin von den Versicherern wissen möchte. Es sollen auch Angaben gemacht werden in welchen europäischen Ländern sie wie viele Staatsanleihen im Portfolio haben. Auf die griechische Anleihen hat es meist schon Abschreibungen gegeben, daher geht es der Finanzaufsicht eher um Staatsanleihen aus Spanien, Portugal und Italien.

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